Eine Ärztin spricht über Folgen der Abtreibung

Die Beiträge in dieser Rubrik handeln von der Folgeerkrankung nach Abtreibung, dem sogenannten Post Abortion Syndrome (engl., Abk.: PAS). Verfasst sind sie von Frau Dr. med. Angelika Pokropp-Hippen. Sie ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und Psychotherapeutin mit eigener Praxis in Münster (Deutschland) und verfügt über eine grosse Erfahrung mit Patientinnen, die nach einer Abtreibung an PAS leiden.

In meiner Praxis begegne ich oft einem Krankheitsbild, bei dem entweder körperliche oder psychische Symptome überwiegen. In vielen Fällen erkenne ich einen zeitlichen Zusammenhang zwischen Beginn der Symptomentwicklung und einer Abtreibung.

Eine Abtreibung belastet die Frau psychisch stark und kann zu einer Folgeerkrankung führen, zum «Post Abortion Syndrome » (engl. kurz: PAS). Auslöser (trigger) lassen bisweilen unwillkürlich innere Bilder auftreten und damit verbundene Gefühle wie Angst und Panikattacken.

Die Folgeerkrankung nach Abtreibung wird international in Studien untersucht. Das Elliot Institut (Springfield, USA, 1994) führte eine Studie an 260 Frauen von 15 bis 35 Jahren aus 35 Staaten der USA nach Abtreibung durch.