Die Wirkung der Abtreibungspille neutralisieren

In der Schweiz werden zurzeit 74 % aller Abtreibungen mit der Abtreibungspille (Mifegyne/RU486) vorgenommen, jährlich also etwa 7500. Gemäss einer wissenschaftlichen Studie bereuen etwa 10% der Frauen schon kurz nach der Einnahme der Pille diesen Schritt. Das bedeutet für die Schweiz, dass jedes Jahr etwa 750 Kinder trotz Umdenken der Mutter der Abtreibung zum Opfer fallen.

Die Mutter ist sehr glücklich mit ihrer Tochter.

Das Gegenmittel zur Abtreibungspille rettete Svenjas Tochter das Leben. (Foto: zVg)

Worum es geht

Die SHMK hat zusammen mit Schweizer Ärzten und amerikanischen Wissenschaftern ein medizinisches Verfahren entwickelt, wie die Wirkung der Abtreibungspille neutralisiert werden kann. Der Erfolg liegt bei fast 80 %. Je schneller nach der Einnahme der Abtreibungspille diese Behandlung mit dem Gegenmittel erfolgt, umso höher ist die Überlebenschance des Kindes. Zudem ist die Behandlung umso erfolgreicher, je fortgeschrittener eine Schwangerschaft ist. In der Schweiz könnte dieses Verfahren somit bis zu 600 ungeborenen Kindern das Leben retten.

Durch das Gegenmittel gerettete Babys kommen gesund zur Welt. Das medizinische Verfahren zur Rettung des Kindes hat sogar positive Auswirkungen: Es kommt zu weniger Fehlgeburten und Frühgeburten, als beim Durchschnitt der Kinder. Zudem haben die Kinder ein besseres Geburtsgewicht. Während Mifegyne das Kind tötet, rettet das Gegenmittel dem Kind das Leben.

 

Was es braucht

Möglichst alle betroffenen Frauen in der Schweiz sollen vom Gegenmittel zur Abtreibungspille erfahren. Sie müssen zudem auch wissen, an wen sie sich wenden können. Das wird nur durch eine intensive Informationskampagne erreicht.

Die SHMK will diese Kampagne realisieren und in Zukunft jährlich mindestens 600 Babys aus bereits begonnenen Abtreibungen retten. Dazu braucht es viel Medienarbeit, Inserate, Websites, Videofilme über gerettete Kinder. Auch muss zur schnellen Betreuung der Hilfesuchenden ein rund um die Uhr funktionierendes Netzwerk von Vertrauensärzten finanziert werden. Das alles kostet viel Geld. Doch was ist viel, wenn es um die Rettung von jährlich 600 Menschenleben geht? Darum bittet die SHMK Sie um Ihr helfendes Mittragen dieses lebensrettenden Projekts durch eine Spende.

 

600 Abtreibungen rückgängig machen

Die Mutter des ersten mit dem Gegenmittel geretteten Kindes in der Schweiz ist wollte nie ein Kind. Sie hatte Angst, als Alleinerziehende durchs Leben zu gehen. Erst nachdem sie die Abtreibungspille geschluckt hatte, merkte sie, dass sie einen Fehler begangen hatte.

Dank dem Gegenmittel konnte die Abtreibung augenblicklich gestoppt werden. Die Frau brachte ein gesundes Mädchen zur Welt, das seither ihr Sonnenschein ist! Sie ist so glücklich darüber, dass sie die Abtreibung noch rückgängig machen konnte, dass sie heute bereit ist, über ihre Geschichte in aller Öffentlichkeit zu reden. Mittlerweile hat sie ihren Freund, den Vater des Kindes, geheiratet!

Inzwischen besteht bereits ein Netzwerk von fast einem Dutzend Schweizer Gynäkologen, die bereit sind und sich gegenüber der SHMK verpflichtet haben, das neuartige Verfahren anzuwenden.