Früher beinahe Opfer einer Abtreibung - Susan Boyle

Susan Boyles Mutter wurde während der Schwangerschaft zu einer Abtreibung geraten.

Anfangs 2009 noch mittellose Küchengehilfin, jetzt weltweit gefeierter Popstar: die Schottin Susan Boyle. In ihrer neuen Autobiographie «The Woman I Was Born to Be» (Die Frau, die zu sein ich geboren wurde) enthüllt die 49-Jährige, dass die Ärzte ihrer Mutter, Bridget Boyle, rieten, wegen physischer Komplikationen eine Abtreibung machen zu lassen. Doch für Bridget Boyle völlig undenkbar – Susan war ihr 9. Kind.

Susan Boyle wäre beinahe Opfer einer Abtreibung geworden (Bild: Ken McKay/Rex Features).

Susan Boyle beschreibt in ihrer neuen Biographie den Aufstieg vom gehänselten Schulkind bis zum Erfolg im Scheinwerferlicht. Um ein Haar hätte Susan nicht leben dürfen, denn die Ärzte prophezeiten der Mutter einen Sauerstoffmangel, der zu Hirnschäden führen würde. Deshalb rieten sie ihr zu einer Abtreibung.

Susan ist ihren Eltern dankbar, dass sie leben darf; denn die Ärzte hatten ihrer Mutter nicht nur zur Abtreibung geraten, sondern gleich noch eine düstere Zukunft mit diesem Kind vorausgesagt. «Wir können doch nicht wissen, was die Zukunft bringen wird», meint Susan Boyle.

Meistgesehenes Video im Jahre 2009

Aus West Lothian in Schottland stammend, lebte Susan Boyle in sehr bescheidenen Verhältnissen. Der große Traum von einer Karriere als Sängerin blieb bisher unerfüllt. Die Pflegejahre am Bett ihrer kranken Mutter, die 2007 verstarb, und die Tatsache, dass sie niemals eine Chance für einen grösseren Auftritt erhielt, dienen hierfür als Erklärung.

Doch am 11. April 2009 präsentierte sich die einfache Küchengehilfin im Talentwettbewerb «Britain’s Got Talent». Zu Beginn ihres Auftritts von allen belächelt, änderte das Publikum innert Sekunden seine Meinung, als es Susan Boyle singen hörte. Das Video des Auftritts wurde zum meistgesehenen Video der Welt im Jahr 2009. Mehr als 250 Millionen Mal wurde es im Internet (YouTube) angeschaut. «Das Singen lässt mich davor fliehen, die Susan Boyle zu sein, die gemobbt wurde», schreibt sie in ihrem Buch.