Hilfe auch nach der Geburt

Frau V. ist eine Westschweizer Bäuerin, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Seit längerer Zeit leidet sie an einer Muskelkrankheit, welche sie beim Arbeiten behindert. Trotzdem träumt sie von einer grossen Familie, besonders jetzt, wo sie mit ihrem Mann einen Hof übernehmen konnte. Das Glück winkt, als sich ein drittes Kind anmeldet … Doch bei der routinemässigen ärztlichen Kontrolle erhält sie – wie das Wetterleuchten eines drohenden Unwetters – die Nachricht, Schwangerschaft und Geburt könnten ihre Krankheit verschlimmern! Frau V. schenkt diesem Unkenruf keine Beachtung.

Sie freut sich von ganzem Herzen auf ihr Kind. Die Monate vergehen. Es kommt zur glücklichen Geburt eines gesunden Kindes. Doch kaum hat Frau V. das Wochenbett verlassen, tritt wie vorausgesagt eine deutliche Verschlimmerung ihrer Krankheit ein. Die Bäuerin verliert jetzt ihre Arbeitsfähigkeit völlig. Und Familie V. wird mit weiteren Schicksalsschlägen konfrontiert: Die Krankenkasse teilt mit, dass die Krankheitskosten nicht gedeckt seien. Im Stall verenden plötzlich auf unerklärliche Weise zahlreiche Mastkälber.
Und jener Mann, mit dem Herr V. einen Nebenverdienst aufbauen wollte, kommt bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben! Der Nebenverdienst fällt weg, und die Agrarschulden des Hofes drücken umso mehr.

Nun weiss Frau V. wirklich nicht mehr ein noch aus. Sie wendet sich an die Notrufzentrale der SHMK. Im Gespräch mit der Beraterin bringt Frau V. die Bitte um finanzielle Unterstützung vor. Die Beraterin hört aufmerksam zu und stellt fest: Frau V. hat sich für ihr Kind eingesetzt und ist in der Folge in eine Notsituation geraten. Sie verdient die Hilfe der SHMK!

Die Familie erhält eine monatliche Unterstützung zugesprochen. Zudem weiss die Beraterin ihr noch mehr zu helfen: Sie berät sie fachkundig in allen sozialen Belangen und kontaktiert für sie noch weitere Hilfswerke in der Schweiz. Es gelingt ihr sprichwörtlich, die Lasten der guten Mutter auf mehrere Schultern zu verteilen:

Zwei renommierte Schweizer Hilfswerke können dafür gewonnen werden, sich in gleicher Weise wie die SHMK an der Hilfe zu beteiligen. Und schon hat sich die Unterstützung für Familie V. verdreifacht! Zutiefst berührt von der erhaltenen Hilfe, fühlt sich Frau V. nicht nur glücklich über das Kind, sondern auch darüber, dass es in der Schweiz so viele gute und hilfsbereite Menschen gibt.