Oft Grund zur Abtreibung: mangelnde Hilfe

Vor kurzem jährte sich in Grossbritannien zum 50. Mal die Legalisierung der Abtreibung. Darum veröffentlichte die britische Gesellschaft für den Schutz ungeborener Kinder (SPUC) einen Bericht des Medizinwissenschaftlers Dr. Gregory Pike, Adeleide (Australien), über Motive von Frauen zur Abtreibung und über Abtreibungsfolgen. Er fasst wissenschaftliche Arbeiten der letzten Jahrzehnte zusammen.

Ungenügende Unterstützung ist oft ein Motiv zur Abtreibung.

Nach Abtreibung: erhöhtes Risiko für psychische Belastungen.

Einige Elemente des Berichtes (in englischer Sprache) seien hier skizziert.

 

Wenn Frauen an Abtreibung denken

Meistens haben Frauen mehrere Motive für eine Abtreibung. Häufig sind: mangelnde Unterstützung, Partnerprobleme, Druck von Familienmitgliedern oder gewalttätigen Partnern. Es gehen Frauen zur Abtreibung, die ihr Kind behalten möchten, aber denken, sie hätten nicht genügend Mittel. Gerade bei jungen Frauen ist das Gefühl, unterstützt zu werden, ein Schlüsselfaktor für das Ja zum Kind.

Als ihren Entscheid abzutreiben erschwerend, nennen Frauen das Menschsein des Embryos und seine Fähigkeit, Schmerz zu empfinden.

 

Auswirkungen der Abtreibung

Abtreibung hat physische und psychische Folgen. Die Abtreibung durch Kürettage etwa bewirkt, dass in späteren Schwangerschaften das Risiko für Frühgeburten um 29 % und für sehr frühe Geburten sogar um 69 % erhöht ist.

Viele Studien sprechen zudem von emotionalen Belastungen der Frauen. Die Häufigkeit psychischer Störungen ist nach einer Abtreibung um 30 % erhöht, verglichen mit Frauen, die nicht abgetrieben haben.

Besonders hoch ist das Risiko psychischer Belastungen nach einer Abtreibung, wenn eine Frau beim Entscheid abzutreiben unschlüssig ist, sie die Abtreibung aus ethischen Gründen an sich ablehnt oder wenn sie wegen einer Anomalie des ungeborenen Kindes abtreibt. Letzteres ist bei immer mehr pränatalen Tests besonders alarmierend.