Wie das Ja zum Kind Freude und Energie freisetzte

Patrizia (22) arbeitet auf ihrem gelernten Beruf. Ihr Einkommen genügt für sie. Sie ist allerdings an einer Weiterbildung interessiert, um sich für die Zukunft besser zu stellen. Auch möchte sie heiraten und eine Familie gründen. Und da ist ihr Mitwirken gefragt, denn ihr Freund ist noch in Ausbildung und verdient nicht viel. Aber dann bemerkt sie ihre Schwangerschaft und steht plötzlich vor scheinbar unlösbaren Problemen!

Patrizia: eine glückliche Mutter nach ungeplanter Schwangerschaft.

Patrizia sagte zur Beraterin: «Meine Kleine gibt mir so viel Freude und Energie, wenn ich sie nur schon anschaue.»

Die Pläne Patrizias und ihres Freundes, des Kindsvaters, geraten ins Wanken. Wie sieht ihre Zukunft mit einem Kind aus? Können sie es schaffen? Bei beiden machen sich Angst und Panik breit.

 

Mit den Problemen nicht mehr allein

Patrizia müsste ihre Arbeit wegen des Kindes reduzieren. Dann würde sie aber weniger zur Verfügung haben. Zudem kostet das Leben mit einem Kind mehr und nicht weniger als ohne Kind. Und plötzlich wird die Abtreibung zum Thema. Patrizia fühlt sich unter Druck und weiss nicht ein noch aus. Sie will mit jemandem über ihre schwierige Lage sprechen.

Die Suche nach einer kompetenten Beratung führt sie zur SHMK. Was sie schwer belastet, kann sie sich nun von der Seele reden. Eine Beraterin hört zu und erfährt, dass Patrizia vor allem finanzielle Herausforderungen schrecken. Sie legt der Schwangeren dar, was die SHMK für Frauen in ihrer Lage tun kann. Die Aussicht auf materielle und finanzielle Unterstützung durch die SHMK schenkt Patrizia eine erste Erleichterung. Die Beraterin bespricht mit der jungen Frau zudem gründlich alle sozialen Hilfsmöglichkeiten, die es für Schwangere gibt. Patrizia spürt: Sie hat jemanden gefunden, der sie versteht und bereit ist, sie durch diese Krise zu begleiten.

In der Folge führt Patrizia weitere Gespräche mit der Beraterin. Dabei versteht sie, dass die Probleme, eines nach dem anderen, gelöst werden müssen und nicht das Kind beseitigt werden soll.

 

Der Entscheid, der mit einem Schlag alles veränderte

Der Kontakt mit der Beraterin lässt in Patrizia mehr und mehr die Zuversicht aufkommen, dass sie ein Leben mit dem Kind bewältigen kann – trotz all ihrer Schwierigkeiten. Was ihre Sorge angeht, wie es nach dem Mutterschaftsurlaub weitergehen soll, ermutigt sie die Beraterin, dass die Situation gemeinsam gemeistert werden kann, wenn nötig mit einer finanziellen Überbrückungshilfe durch die SHMK. Das nimmt viel Druck von der jungen Frau. Ihre Ängste weichen immer mehr zurück. Und als sie dann bei einer ärztlichen Untersuchung die Herzschläge ihres Babys hört, steht ihr Ja zum Kind fest.

Nach diesem Entscheid ändert sich alles mit einem Schlag: In der jungen Mutter wächst eine grosse Freude an ihrem ungeborenen Kind! Diese Freude lässt ihren Freund nicht unberührt und er wird zuversichtlich.

Und dann machen die beiden «Nägel mit Köpfen » und heiraten! Zwar bleiben die Lebensumstände vorerst noch herausfordernd. Aber mit der SHMK im Rücken braucht Patrizia sich nicht mehr Sorgen über eine finanzielle Not zu machen. Zudem bekommt Patrizia von der SHMK nützliches Material für ihre Babyausrüstung. Sie verabschiedet sich von der Beraterin mit den Worten: «Ich bin so dankbar! Ihre Hilfe ist wirklich eine grosse Entlastung für uns!»

Noch im Spital ruft Patrizia die Beraterin an, um ihr die Geburt ihrer Tochter mitzuteilen. Ihr Mutterglück spornt nun Patrizia stark an, ihre Situation in den Griff zu bekommen und für ein Familienleben aufzugleisen. «Ich bin so glücklich, eine Mutter zu sein», erklärt sie der Beraterin, «meine Kleine gibt mir so viel Freude und Energie, wenn ich sie nur schon anschaue.» Dabei ermutigt es die junge Familie, dass die SHMK ihr weiterhin zur Seite steht.